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<title>Wette</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wette</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Wette</b> bezeichnet einen <a href="Vertrag" title="Vertrag">Vertrag</a>, durch den zur Bekräftigung bestimmter, einander widersprechender Behauptungen ein Gewinn oder Sieg für denjenigen vereinbart wird, dessen Behauptung sich als richtig erweist.
</p><p>Häufig betrifft die Wette eine <a href="Behauptung" title="Behauptung">Behauptung</a> über das künftige Eintreffen eines in bestimmter Weise definierten <a href="Ereignis" title="Ereignis">Ereignisses</a>. Die Wettpartner sind dabei bemüht, unter Berücksichtigung objektiv oder subjektiv zugänglicher Informationen den <a href="Wahrscheinlichkeit" title="Wahrscheinlichkeit">wahrscheinlichsten</a> Fall des Ausganges „<i>vorherzusehen</i>“, meist ohne den tatsächlichen Ausgang des Ereignisses zu kennen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Verbindlichkeit">Rechtliche Verbindlichkeit</h2></div>
<p>Wetten können um der Ehre willen durchgeführt werden, sodass es einfach um das „Rechthaben“ geht, oder mit einem materiellen Anreiz und der Aussicht auf einen <a href="Gewinn" title="Gewinn">Gewinn</a>. Weil bei Spiel und Wette der Eintritt des Erfolges häufig vom Zufall abhängig ist (sog. aleatorischer Bestandteil), genießen die daraus resultierenden Pflichten nur eine geringe rechtliche Verbindlichkeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> werden Wettschulden im <a href="Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch">Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch</a> (ABGB) im Abschnitt über die Glücksverträge abgehandelt.<sup id="cite_ref-karner_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-karner-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hier werden Vertragstypen wie Wette (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12019012">§ 1270</a></span> ABGB), Spiel (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12019014">§ 1272</a></span> ABGB) und Los (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12019015">§ 1273</a></span> ABGB) besprochen. Diesen Verträgen wird ein gewisses aleatorisches Element (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12019009">§ 1267</a></span> ABGB: <i>„Hoffnung eines noch ungewissen Vorteils“</i>) zugestanden, da bei Wette, Spiel und Los ausschließlich der Zweck verfolgt wird, Gewinn und Verlust vom Ausgang eines ungewissen Ereignisses abhängig zu machen, sie somit Glücksverträge im engen Sinn sind und der Zweck in wirtschaftlicher Hinsicht im Eingehen eines Wagnisses besteht.<sup id="cite_ref-karner_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-karner-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>Nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__762.html">§ 762</a></span> Abs. 1, S. 1 <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">BGB</a> wird durch Spiel und Wette keine rechtliche <a href="Verbindlichkeit" title="Verbindlichkeit">Verbindlichkeit</a> begründet. Daher kann die Einlösung von Wettschulden nicht mit gerichtlicher Hilfe erzwungen werden. Im Volksmund werden sie deswegen oft „Ehrenschulden“ genannt. Juristisch spricht man von einer <a href="Naturalobligation" title="Naturalobligation">Naturalobligation</a>, da einerseits das einmal zur Erfüllung der Wettschuld Geleistete auch nicht mehr zurückverlangt werden und anderseits die Erfüllung der Wettschulden nicht verjähren kann.
</p><p>In Deutschland sind <a href="Gl%C3%BCcksspiel" title="Glücksspiel">Glücksspiel</a>- oder <a href="Rennquintett" title="Rennquintett">Rennwetten</a> wie beispielsweise im <a href="Pferderennen#Pferdewetten" title="Pferderennen">Pferdesport</a> keine Wetten im Rechtssinn und unterliegen stattdessen dem <a href="Rennwett-_und_Lotteriegesetz" title="Rennwett- und Lotteriegesetz">Rennwett- und Lotteriegesetz</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsgeschichte">Begriffsgeschichte</h2></div>
<p>Die frühe Bezeichnung Wette hat ihren Ursprung im nordeuropäischen Sprachraum und geht vermutlich auf das Wort „widan“ für „binden“ zurück. Mit Begriffen wie „vadi, wadja, ved“ oder „wetti“ steht das mittellateinische „vadium“ bzw. „vadiatio“ in Verbindung. Diese Herleitung weist auf ein <a href="Rechtsgesch%C3%A4ft" title="Rechtsgeschäft">Rechtsgeschäft</a> hin, durch welches eine Form von <a href="Verbindlichkeit_(Recht_und_Moral)" title="Verbindlichkeit (Recht und Moral)">Verbindlichkeit</a> begründet wurde. Die jeweilige Sache, die der <a href="Gl%C3%A4ubiger" title="Gläubiger">Gläubiger</a> dabei als <a href="Sicherheit" title="Sicherheit">Sicherheit</a> erhielt, war ihm, wenn der <a href="Schuldner" title="Schuldner">Schuldner</a> sie nicht oder nicht rechtzeitig wieder einlöste, verfallen bzw. „verwettet“ (altnordisch: „vorvedja“).
Im Gegensatz zum einseitig genommenen <a href="Pfand_(Recht)" title="Pfand (Recht)">Pfand</a> stand die Bezeichnung Wette zunächst für das (freiwillig) hingegebene Sicherungsgut, also den Einsatz oder Ersatz, welcher auch bei „Verträgen mit ungewissem Ausgang“ gestellt wurde. Im Hoch- und <a href="Sp%C3%A4tmittelalter" title="Spätmittelalter">Spätmittelalter</a> setzte sich aber auch für diesen Fall der allgemeine Begriff des Pfandes durch.
Mit der Bedeutung des gegebenen oder zugesicherten Einsatzes zur Absicherung eines Vertrags hat sich die Spiel-Wette (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__762.html">§ 762</a></span> BGB) bis in den heutigen Sprach- und Rechtsgebrauch hinein erhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Methode">Methode</h2></div>
<p>Eine <b>Wette</b> findet zwischen zwei oder mehreren Akteuren statt, die zum Ausgang des Ereignisses auf je unterschiedliche Ergebnisse setzen, wobei spezifische Wettbedingungen z. B. bei <a href="Sportwette" title="Sportwette">Sportwette</a> vereinbart werden können. Bei Wetten ist eine Entscheidung über Sieg oder Niederlage nur möglich, wenn am Ende der vereinbarten Zeitspanne der Ausgang bekannt ist, also eines der möglichen Ergebnisse tatsächlich eingetreten ist. Wetten sind nur sinnvoll, wenn mindestens eine Wahlmöglichkeit zur Verfügung steht, um eine <a href="Alternative" title="Alternative">alternative</a> Entscheidung zu ermöglichen.
</p><p>Ein <b>Wetteinsatz</b> kann eine vereinbarte Wettbedingung sein. Die Höhe des Wetteinsatzes richtet sich nach der eigenen Risikobereitschaft und finanziellen Möglichkeiten. Er kann minimal sein oder <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/exorbitant" class="extiw external" title="wikt:exorbitant">exorbitante</a> finanzielle Höhen erreichen. Exemplarisch für geringen Wetteinsatz ist eine <a href="Sportwette" title="Sportwette">Sportwette</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und für enorme Summen <a href="Hedge-Fonds" class="mw-redirect" title="Hedge-Fonds">Hedge-Fonds</a>, die quasi die Form einer Wette haben, da Hedge-Fonds eine Wette auf die Entwicklung in den <a href="Finanzmarkt" title="Finanzmarkt">Finanzmärkten</a> eingehen. Tritt der vermutete Ausgang eines z. B. <a href="Derivat_(Wirtschaft)" title="Derivat (Wirtschaft)">Derivatsgeschäftes</a> oder eines anderen Ereignisses nicht ein, so ist der Wetteinsatz verloren. Die Höhe eines möglichen Gewinns kann von einer vereinbarten <a href="Gewinnquote" title="Gewinnquote">Gewinnquote</a> abhängen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wettbetrug">Wettbetrug</h2></div>
<p>Wenn der Ausgang des einer Wette zugrundeliegenden Ereignisses einer der beteiligten Parteien bereits bekannt ist – ohne dass die andere beteiligte Partei dies weiß und diese von einem offenen Ergebnis ausgeht – und aufgrund materiellen Interesses ein Gewinn durch die Wette zu erwarten ist, wird das allgemein als <a href="T%C3%A4uschung#Täuschung_im_deutschen_Recht" title="Täuschung">Betrug</a> angesehen und kann <a href="Strafverfolgung" title="Strafverfolgung">strafrechtlich geahndet</a> werden. Es handelt sich aber erst dann um Wettbetrug, wenn der Wettkandidat <a href="Manipulation" title="Manipulation">manipuliert</a> wurde, der Ausgang der Wette bekannt war und eine <a href="Arglistige_T%C3%A4uschung" title="Arglistige Täuschung">arglistige Täuschung</a> des Wettkandidaten mit der Absicht, sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen, vorhanden war. Wettbetrug kann straffrei stattfinden, wenn sich jemand keinen Vermögensvorteil, sondern nur einen Vorteil anderer Art verschafft, mag dieser auch als <a href="Moral" title="Moral">moralisch</a> verwerflich oder <a href="T%C3%A4uschung#List_und_Hinterlist" title="Täuschung">listig</a> betrachtet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wettbetrug_im_Sport">Wettbetrug im Sport</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Fu%C3%9Fball-Wettskandal_2005" title="Fußball-Wettskandal 2005">Fußball-Wettskandal 2005</a>, <a href="Fu%C3%9Fball-Wettskandal_2009" title="Fußball-Wettskandal 2009">Fußball-Wettskandal 2009</a> und <a href="Wettbetrug_im_Cricket" title="Wettbetrug im Cricket">Wettbetrug im Cricket</a></div>
<p>Der Begriff „Wettbetrug“ wird häufig verwendet im Zusammenhang mit der Manipulation von Sportereignissen durch Kriminelle, die parallel auf die Spiele wetten, ohne dass Sportwettenanbieter oder Beteiligte dies erkennen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch ihr Wissen über die bevorstehende Manipulation verschaffen sich die Kriminellen und ihre Kunden finanzielle Vorteile zum Schaden der Sportwettenanbieter.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Sportwettenanbieter nutzen unterschiedliche Monitoring- und Frühwarnsysteme, um sich und Sportwettbewerbe vor betrügerischen Aktivitäten und den finanziellen Verlusten zu schützen, die durch Manipulation von Sportereignissen entstehen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anzeichen für eine Manipulation von Sportereignissen sind häufig sehr hohe Einsätze auf unwahrscheinliche Ereignisse bzw. sehr riskante Wetten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hohe Gewinnaussichten und ein geringes Entdeckungsrisiko sind Hauptanreize für Sportwettbetrug.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nationale und internationale Fußballverbände beteiligen sich an der Bekämpfung von Sportwettbetrug<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Prävention.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Beispielsweise arbeiteten der <a href="DFB" class="mw-redirect" title="DFB">DFB</a> und die <a href="DFL" class="mw-redirect" title="DFL">DFL</a> seit 2005 mit <a href="Sportradar" title="Sportradar">Sportradar</a> zusammen, um Sportwettmanipulationen aufzudecken.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Im Juni 2019 wurde im <a href="Bundesministerium_des_Innern%2C_f%C3%BCr_Bau_und_Heimat" class="mw-redirect" title="Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat">Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat</a> die Nationale Plattform zur Bekämpfung der Manipulation von Sportwettbewerben gegründet, um Behörden, Sportverbände, Veranstalter und Sportwettanbieter beim Kampf gegen Sportwettmanipulationen zu koordinieren.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das zweite Treffen fand im Januar 2020 statt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wettbetrug_als_Teil_eines_Trickbetruges">Wettbetrug als Teil eines Trickbetruges</h3></div>
<p>Bei dem international verbreiteten <a href="H%C3%BCtchenspiel" title="Hütchenspiel">Hütchenspiel</a>, das besonders an stark frequentierten Plätzen und Touristenzentren betrieben wird, täuschen die Betrüger ein einfaches <a href="Geschicklichkeitsspiel" title="Geschicklichkeitsspiel">Geschicklichkeitsspiel</a> vor. Dabei werden drei Hütchen vielfach gegeneinander auf einer Ebene verschoben, wobei unter einem anfangs ein kleiner Ball platziert wurde. Passanten werden durch eingeübte psychologische Manipulationstechniken und Schauspielerei durch Komplizen des Spielers dazu gebracht, eine Geldwette darauf einzugehen, dass sie das Objekt am Ende der mehrfachen Verschiebungen orten können. Elementarer Teil des Geschehens ist jedoch, den Wettenden durch nicht erkennbare <a href="Trickbetrug" class="mw-redirect" title="Trickbetrug">Taschenspielertricks</a> in jedem Fall um seinen Geldeinsatz zu bringen, insbesondere durch heimliches, für den Wettenden nicht erkennbares Verschieben des Bällchens während des Wechselspiels in ein anderes der Hütchen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wette_als_rhetorisches_Mittel_und_literarisches_Topos">Wette als rhetorisches Mittel und literarisches Topos</h2></div>
<p>Eine Wette kann bei einer Meinungsverschiedenheit mit der Bedingung eingesetzt werden, dass diejenige Partei, deren Behauptung sich als unrichtig erwiesen haben wird, eine bestimmte Sache oder Geldsumme verwirkt und diese an die andere Partei auszuhändigen hat. Ein Wettangebot wird mitunter zur Bekräftigung der jeweils eigenen Argumente als <a href="Rhetorik" title="Rhetorik">rhetorisches</a> Mittel verwendet, ohne dass dabei ein Verlust mit dem Ergebnis der Wette verbunden sein muss, außer, nicht recht zu haben oder ähnlich wie bei der <a href="Pascalsche_Wette" title="Pascalsche Wette">Pascalschen Wette</a> zur Unterstützung eines Argumentes. Solche Art von Wetten können bei Streitigkeiten über vergangene Ereignisse benutzt werden, bei denen sich beide Parteien sicher sind, über das richtige Wissen zu verfügen.
</p><p>In der Überlieferung und Literatur werden häufig Wetten – besonders auch <a href="Teufelswette" title="Teufelswette">Teufelswetten</a> – zum Thema, wie die an den <a href="Ijob" title="Ijob">Hiobprolog</a> angelehnte Wette zwischen <i>dem Herrn</i> und <i>Mephisto</i> in Goethes <i><a href="Faust_I" class="mw-redirect" title="Faust I">Faust</a></i>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere berühmte Wetten sind diejenigen zwischen
</p>
<ul><li>Don Alfonso einerseits und Ferrando und Guglielmo andererseits in <a href="Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart">Wolfgang Amadeus Mozarts</a> Oper <i><a href="Cos%C3%AC_fan_tutte" title="Così fan tutte">Così fan tutte</a></i></li>
<li>dem Wanderer (<a href="Odin" title="Odin">Wotan</a>) und Mime in <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagners</a> <i><a href="Siegfried_(Oper)" title="Siegfried (Oper)">Siegfried</a></i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_bekannter_Wetten" title="Liste bekannter Wetten">Liste bekannter Wetten</a></li>
<li><a href="Surebet" title="Surebet">Surebet</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Wette" class="extiw external" title="wikt:Wette">Wiktionary: Wette</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-karner-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-karner_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-karner_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ernst Karner: <i>Neunundzwanzigstes Hauptstück Von den Glücksverträgen.</i> Verlag Springer, Vienna 2005, ISBN 3-211-23827-1. (Kurzkommentar zum ABGB)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20171226020948/https://www.gesetze-im-internet.de/rennwlottg/BJNR003930922.html">Rennwett- und Lotteriegesetz</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.gesetze-im-internet.de%2Frennwlottg%2FBJNR003930922.html">Originals</a></span> vom 26. Dezember 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.gesetze-im-internet.de/rennwlottg/BJNR003930922.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/rennwlottg/BJNR003930922.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.gesetze-im-internet.de</span>, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, abgerufen am 4. Februar 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sportwettentest.net/wettlexikon-mindesteinsatz/">Mindesteinsatz bei Sportwetten</a>, Sportwettentest, abgerufen am 4. Februar 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.handelsblatt.com/sport/fussball/wettbetrug-die-dunkle-seite-im-fussball/13042410.html">Die dunkle Seite im Fußball</a>, Handelsblatt, abgerufen am 4. März 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.anwalt24.de/lexikon/sportwettbetrug">Sportwettbetrug</a>, Anwalt24.de, abgerufen am 4. März 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/wetten-so-funktionieren-fruehwarnsysteme_iid-23688683">Wetten: So funktionieren Frühwarnsysteme</a>, rp-online.de, abgerufen am 4. März 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/welt_print/sport/article5297566/Warum-die-Warnsysteme-der-Fussballverbaende-nicht-funktionierten.html">Warum die Warnsysteme der Fußballverbände nicht funktionierten</a>, Welt.de, abgerufen am 9. März 2021.</span>
</li>
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</li>
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